Petitionsausschuss Berlin zu Mobbing

Montag, 18. April 2011 15:34:06: Sehr geehrter Herr May,
das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin ist in die Berliner Politik zum Arbeits- und Gesundheitsschutz eingebunden und behandelt die Mobbing- Problematik – wie in der Antwort des Petitionsausschusses an Sie beschrieben.
Diese Antwort füge ich der E-Mail zu Ihrer Kenntnisnahme bei*.

Im Auftrag
Mit freundlichen Grüßen
Dr. G. Festbaum

Hier zur Anwort des Petitionsausschusses Berlin:

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Kommentar von mobbing-web.de:

Anstatt Bürger zu unterstützen, macht sich hier wieder einmal ein Pettitionsausschuss zum Handlanger der Landesregierung, ASMK und LASI! Wie auch schon gehabt beim Petitionsausschuss des Bundestages in Berlin!

„Dabei ist die Situation klar, laut Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, ist Gewalt, Mobbing und Belästigungen an vielen Arbeitsplätzen in Europa zunehmend üblich ist, geht aus einem neuen Bericht der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) hervor. Die Reaktion von Unternehmen und nationalen Regierungen darauf wird aber vielfach als unangemessen empfunden.

Abhängig von Land, Wirtschaftszweig und Untersuchungsmethode leiden zwischen 5 und 20 % der europäischen Arbeitnehmer unter Gewalt durch Dritte. Der Bericht „Workplace Violence and Harassment: a European Picture“ (Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz: die Situation in Europa) stellt internationale Statistiken bereit, die von der zur EU-OSHA gehörigen Europäischen Beobachtungsstellen für arbeitsbedingte Risiken erhoben wurden. Wie ihre kürzlich durchgeführte europaübergreifende Arbeitsplatzumfrage ESENER zeigt, sind 40 % der europäischen Führungskräfte mit Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz konfrontiert, doch haben von ihnen nur etwa 25 % – und in vielen EU-Ländern gerade einmal 10 % – Verfahren eingeführt, um diesem Problem zu begegnen. Noch dringlicher ist dieses Problem im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, wo es von mehr als 50 % der Führungskräfte als Problem für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz eingestuft wird.

Auch wenn nicht alle Fälle registriert werden, bedrohen Gewalt und Belästigungen die Sicherheit und das Wohlergehen der Arbeitnehmer in Europa ganz erheblich“, erläutert Jukka Takala, Direktor der Agentur. „Gewalt, verbale Aggressionen oder Bedrohungen von Arbeitnehmern durch Kunden oder Patienten sind kritische Probleme des Bereiches Sicherheit und Gesundheitsschutz. Und die psychologischen Folgen sind manchmal noch gefährlicher als körperliche Verletzungen. So können Belästigungen am Arbeitsplatz zu Stress, langfristiger Arbeitsunfähigkeit und gar zu Selbstmord führen. Wirtschaftliche Folgen sind verminderte Produktivität, erhöhte krankheitsbedingte Fehlzeiten, stärkere Mitarbeiterfluktuation und behinderungsbedingte Frühberentung, oft schon in jüngerem Alter.

Der Bericht zeigt außerdem, dass Gewalt am Arbeitsplatz in vielen europäischen Ländern noch nicht genug Beachtung findet, und dass sich nur sehr wenige spezifische Initiativen mit dieser Problematik befassen. Auf nationaler Ebene und bei einzelnen Unternehmen besteht somit Sensibilisierungsbedarf, und es müssen Strategien und Verfahren eingeführt werden, um Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz einzudämmen und zu verhindern.“

Hier zur Anwort des Petitionsausschusses Berlin:

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Bundesministerium der Justiz

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, (FDP). Die Bundesministerin der Justiz , beruft sich ebendfalls immer auf den Petitionsausschuss! Oder verschickt die Antworten von Frau Zypries ....

Eigentlich ein Skandal, dass die Ministerin, bisher noch nicht einmal die Möglichkeit eines Anti-Mobbing-Strafgesetz prüfen lassen hat!

Sehr geehrte Frau Leutheusser-Schnarrenberger, wir erwarten von Ihnen eine öffentliche Stellungnahme zum Thema Mobbing!

Und nicht vergessen - Mobbingopfer sind auch Wähler/in!