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Helmut Metzner
Bundesregierung zu Mobbing
Klaus-Dieter May
Bischöfin Dr. Margot Käßmann, Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 16.12.2009: "Zu mehr Solidarität mit gemobbten Arbeitskollegen hat die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Margot Käßmann, aufgerufen. Gerade in Zeiten drohender Arbeitslosigkeit und wachsenden Drucks auf die Beschäftigten brauche es "Menschen, die Mobbing mit Mut und Rückgrat" begegneten, sagte Theologin am 16.12.2009 in der ARD-Senung "hart aber fair".
"Käßmann räumte ein, dass wachsende Konkurrenz auch vor den Kirchen als Arbeitgebern nicht haltmache. So stehe die Diakonie etwa im Bereich der Pflegedienste unter großem wirtschaftlichen Druck. Aber: Wo Fälle von Mobbing bekanntwürden, "gehen wir dagegen an", sagte die Hannoveraner Bischöfin.Käßmann räumte ein, dass wachsende Konkurrenz auch vor den Kirchen als Arbeitgebern nicht haltmache. So stehe die Diakonie etwa im Bereich der Pflegedienste unter großem wirtschaftlichen Druck. Aber: Wo Fälle von Mobbing bekanntwürden, "gehen wir dagegen an", sagte die Hannoveraner Bischöfin. Ausgrenzung am Arbeitsplatz sei für Betroffene immer ungeheuer belastend, weil die meisten Beschäftigten ihren Beruf auch als Berufung sähen. Wenn Mobbing-Opfer aber psychisch krank würden und im Unternehmen keine Perspektive mehr hätten, bleibe oft nur der Wechsel auf eine andere Arbeitsstelle, "auch wenn das in diesen Zeiten oft sehr schwierig ist".
Margot Käßmann
Abbildung: Bischöfin Margot Käßmann -
Betroffenheit und Empörung nach Alkoholfahrt
Staatsanwalt sieht zügiges Ende bei Käßmann-Fall
Dokumentation: Die Erklärung von Margot Käßmann
Hannover (dpa) - Margot Käßmann sagte zu ihrem Rücktritt als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als hannoversche Landesbischöfin am Mittwoch in der Pressekonferenz wörtlich: Am vergangenen Samstag habe ich einen schweren Fehler gemacht, den ich zutiefst bereue. Auch wenn ich ihn bereue, aber, und mir alle Vorwürfe, die in dieser Situation berechtigter Weise zu machen sind, gemacht habe, mir selbst, kann und will ich nicht darüber hinwegsehen, dass das Amt und meine Autorität als Landesbischöfin sowie als Ratsvorsitzende beschädigt sind.
Die Freiheit, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, hätte ich in Zukunft nicht mehr so wie ich sie hatte. Und die harsche Kritik, etwa an einem Predigtzitat wie "Nichts ist gut in Afghanistan", ist nur durchzuhalten, wenn persönliche Überzeugungskraft uneingeschränkt anerkannt wird. Weiterlesen/Quelle: www.zeit.de/newsticker/
Wir haben Frau Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann natürlich auch zu einem Statement zu unserer Mitmach-Aktion eingeladen, wir sind gespannt, ob wir eine Antwort bekommen. 18.12.2009
Nun, Frau Dr. Margot Käßmann ist nicht mehr im Amt, sie ist betrunken mit ihren Auto durch Hannover gefahren und hat daher ihren Rücktritt von allen kirchlichen Ämtern vorgenommen. Eine Antwort von Frau Dr. Käßmann werden wir wohl nicht mehr erwarten können. 25.02.2010
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