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DGB
Helmut Metzner
Bundesregierung zu Mobbing
Klaus-Dieter May
29.08.2011: Sehr geehrter Herr May,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Ihre Mail hat mich leider erst am Wochenende erreicht, deshalb kann ich Ihnen erst heute antworten. Bitte verzeihen Sie die Verzögerung.
Kurz eine Erklärung, warum Sie von mir in den vergangenen Jahren nichts mehr gehört haben. Ich selbst bin lediglich ehrenamtlich im politischen Bereich engagiert, war in der vergangenen Legislaturperiode weder als Kommunalpolitikerin im Bezirk noch als Landtagsabgeordnete im Abgeordnetenhaus vertreten. Vielfach wird von Bürger und Bürgerinnen angenommen, dass alle Menschen, die sich politisch engagieren auch hauptberuflich Politiker/innen sind. Das stimmt so keinesfalls und trifft auch nicht auf mich zu. Nur in meiner Freizeit, und die liegt meistens nach einem langen Arbeitstag, kann ich zurzeit am politischen Geschehen mitwirken. Dennoch, in den vergangen Jahren war ich als Projektleiterin und Beraterin im Bildungsbereich tätig und bin auch heute wieder als Projektmanagerin in einem Verein verankert. Mir persönlich ist es sehr wichtig, dass mit Mitarbeiter/innen in Unternehmen oder auch Non profit Organisationen wertschätzend umgegangen wird. Für mich gilt das Motto: Wer gegen andere im Betrieb agitiert oder nachweislich Mobbing betreibt, muss das Team verlassen. Ich finde es sehr bedauerlich, dass es bis heute keine konkreten Gesetze gibt, die sich auf Mobbing am Arbeitsplatz beziehen, weiß aber auch, dass Mobbing sehr schwer nachweisbar für Betroffene ist und oftmals die Glaubwürdigkeit von Betroffenen auf dem Spiel steht. Das sollte und muss sich nach wie vor ändern. Mein politischer Schwerpunkt liegt in der Arbeitsmarkt- und Familienpolitik. Damit grenzen sich auch viele weitere Politikfelder an. Auch Mobbing.
Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, dass ich das Thema Mobbing am Arbeitsplatz bei nächster Gelegenheit politisch aufgreifen werde!
Mit besten und freundlichen Grüßen
Carmen Regin
Mobbing & Engagement
Offener Bürgerbrief
Frau Carmen Regin*
c/o SPD Reinickendorf
Waidmannsluster Damm 149
Sehr geehrte Frau Carmen Regin,
"2006 haben Sie geschrieben Sie würden sich offensiv gegen Mobbing einsetzen."
Daher bitte ich Sie, da Ihr Statement ja nun schon einige Jahre alt ist, doch freundlicherweise, mit ein Statement aufzuzeigen, inwieweit Sie sich in den vergangenen Jahren, persönlich und als Reinickendorfer SPD Politikerin bezüglich Mobbing engagiert haben.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Dieter May
http://www.mobbing-web.de
Berlin, 07.2011
*Reinickendorfer SPD-Kandidatin für das Berliner Abgeordnetenhaus
“ Als Abgeordnete würde ich mich selbstverständlich für eine Offensive gegen Mobbing am Arbeitsplatz einsetzen.”
www.spd-berlin.de/landesverband/Carmen Regin
Abbildung: Carmen Regin -
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