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DGB
Helmut Metzner
Bundesregierung zu Mobbing
Klaus-Dieter May
Dr. Gregor Gysi (Die Linke.) 29.07.07:
Sehr geehrter Herr May,
Mobbing am Arbeitsplatz wird ein zunehmendes Problem, weil der Druck auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wächst. Es gibt zu viele Arbeitslose, so dass die Rücksichtnahme immer weiter zurückgeht. Das führt auch zu mehr Konkurrenz zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, was ebenfalls solche Folgen zeigt. Es ist eine der schwierigsten Aufgaben, die Würde des Menschen am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Diesbezüglich bedarf es noch einer verbesserten rechtlichen Situation und einer besseren Durchsetzung entsprechender Rechte.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gysi
***
Gregor Gysi – Wikipedia
Abbildung: Dr. Gregor Gysi -
11.07.2007 – Kleine Anfrage – Drucksache 16/6071
Mobbing am Arbeitsplatz
DIE LINKE will erreichen, dass sich die Bundesregierung des Themas Mobbing am Arbeitsplatz annimmt, da Mobbing am Arbeitsplatz zunehmend ein gesellschaftliches Problem darstellt. Mehr (PDF) /// Für diese Anfrage liegt eine Antwort der Bundesregierung als Drucksache 16/6139 vor. Antwort lesen (PDF)
Zitat:"DIE LINKE strebt eine Legaldefinition des Begriffs Mobbing an, wodurch es möglich wird, juristisch gegen diese Form der Ausgrenzung vorzugehen. Auch auf internationaler Ebene gibt es bereits Überlegungen der EU-Kommission, eine Richtlinie gegen Mobbing am Arbeitsplatz zu schaffen.
Darüber hinaus müssen aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verhindern, dass Beschäftigte am Arbeitsplatz, ob von Kollegen oder durch den Arbeitgeber (strategisch veranlasst oder geduldet), gemobbt werden. Wer Angst vor der Verlust des eigenen Arbeitsplatzes und dem Absturz in Hartz IV hat, wird sich nicht wehren. Wer keine Hilfe durch einen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft hat, ist auf sich allein gestellt. Wer befristet beschäftigt ist, traut sich kaum, den Mund auf zu machen.
Deswegen setzt sich DIE LINKE für gute Arbeit, gute Löhne und gegen prekäre Beschäftigung und Hartz IV ein."Zitat Ende
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